8/31/2015

Das Leben ist kein Ponyhof



Ich weiß schon, in diesem Monat bin ich nicht so fleißig wie sonst. Aber ich habe mir eine Auszeit auch mehr als verdient. Trotzdem will ich euch nicht aus dem August lassen, ohne ein paar mehr oder minder weise Worte von gegeben zu haben. Zur Zeit muss ich vermehrt über Rückschläge nachdenken, weil ich in den letzten Wochen doch mit dem einen oder anderen zu kämpfen hatte. Was tut man, wenn so ein Rückschlag unverhofft auf einen zukommt?

Da denke ich, ich bin endlich angekommen, weiß, wer ich bin und was ich will - und dann wirft mich ein Ereignis so aus der Bahn, dass ich in alte, verhasste Verhaltensmuster zurück falle. So wolltest du doch gar nicht mehr auf Rückschläge reagieren. Hast du in den letzten fünf Jahren nichts gelernt, Kind?

Doch, das habe ich. Ich habe gelernt, dass niemand perfekt ist. Dass es harte Arbeit ist, sein Leben zu ändern, der Mensch zu werden, der man sein will. Und dass man sich so behandeln sollte, wie man andere behandelt - mit Rücksicht. Jeder macht mal Fehler, aber seinen Lieben verzeiht man die auch. Warum also nicht sich selbst?

Ich muss lernen, auch mal loszulassen. Zu sagen: "Das hast du jetzt nicht so pralle gelöst, du alte Panikbraut, aber das nächste Mal machst du es besser! Und wenn das nicht funktioniert, dann eben bei dem Mal darauf. Alles wird gut."
Denn ich glaube fest daran: Wenn mir meine Fehler bewusst sind, ist das schon die halbe Miete. Und wenn ich dazu stehe und sie nicht unter den Teppich kehre, kann ich daran wachsen. Und wie ihr alle wisst, ist das mein Ziel: Leben heißt wachsen. Oder wie seht ihr das?


Shirt - Primark
Rock - H&M
Spangenschuhe - Deichmann


Ein Primark-Haul später bin ich im Besitz sehr vieler schöner, ich mag mal sagen, cleaner, Sachen. Ich merke, wie ich im Moment verstärkt auf dunkle Farben und einfache Schnitte stehe. Vielleicht, weil meine Haare schon auffällig genug sind? Oder weil mir monochrom gerade sehr gut gefällt? Jedenfalls wird es schwierig sein, mich zur Zeit in Mustern oder grellen Farben zu erwischen. Dann lieber ein bisschen Goldschmuck oder auffälliges Make-Up.

Außerdem muss ich noch kurz erwähnen, dass mein Haar endlich den Zustand einer Frisur erreicht hat. Yeah, me!

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