5/13/2015

Plain and simple

Im Moment schwappt die Minimalism-Bewegung durch alle sozialen Medien. Das Leben vereinfachen, in dem entrümpelt wird. Je weniger Besitztümer, desto befreiter die Seele. Ich zelebriere das schon seit Jahren, weil es einfach stimmt. Tatsächlich: es wird was gehyped, was wirklich Hand und Fuß hat!

Besitze ich weniger, muss ich mir um weniger Gedanken machen. Und je weniger ich mir über meine Besitztümer Gedanken mache, desto mehr merke ich, dass ich sie eigentlich nicht brauche. Außerdem spare ich Zeit. Weniger Kleidung bedeutet: Nicht mehr stundenlang vor dem Spiegel stehen und ein Outfit nach dem anderen verwerfen. Wenn ich nur das im Kühlschrank habe, was ich in dieser Woche auch esse, verdirbt mir nichts. Da ich sowieso die entscheidungs-unfreudigste Person der Welt bin, muss ich nicht lange überlegen, was auf den Tisch kommt. Die Wohnung sieht aufgeräumter aus, wird schneller aufgeräumt und ich finde sofort, was ich benötige. Minimalism hat einfach viel zu viele Vorteile, um es von der Hand zu weisen!

Ein paar Tipps:
  • kommt etwas Neues, geht etwas Altes
  • alles, was seit einem Jahr nicht mehr benutzt/angezogen wurde, fliegt
  • wenn es noch gut genug zum Verkaufen ist, ebay - wenn es noch gut ist, aber nicht mehr so schön, versuchen, es zu verschenken (es gibt gute Verschenk-Gruppen auf Facebook oder über ebay Kleinanzeigen oder an gemeinnützige Vereine)
  • Boxen sind euer Freund
  • Make-Up wird mit dem Alter nicht besser
Habt ihr auch Tipps, die das Leben einfacher machen? Ich würde mich darüber sehr freuen!


Oberteil - H&M
Fake Leder Leggins - Primark
Brosche - aus Dublin


Auch was die Kleidung betrifft hilft Minimalismus mir weiter, wenn mein Hirn zu viel zu tun hat. Mit dieser Basic-Kombi liege ich immer richtig und fühle mich wohl. Grau und Schwarz trage ich sowieso am liebsten (neben richtig, richtig, richtig kräftigen Farben) und sind immer angemessen. 

Mein Hase in der Badewanne gibt dem ganzen den Hauch Unsinn, den ich einfach brauche, sonst wäre ich nicht ich. Egal, wie konservativ ich angezogen bin - immer wird es ein kleines Accessoire geben, das nicht so richtig reinpasst und signalisiert: Hey! Dagegen und so.

Ansonsten überlege ich, mir die Haare braun zu hennaen. Nach der letzten Behandlung habe ich einen leichten Ausschlag am Hals und die Kopfhaut hat zwei Tage lang gejuckt. Wenn ich jetzt auch noch eine Allergie gegen Henna entwickele, bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Haarfarbe rauswachsen zu lassen. Und dann ist braun die bessere Übergangsfarbe. Was denkt ihr? 

Kommentare:

  1. Du spricht mir aus der Seele!
    Ich mache gerade einen shopping Ban und verzichte auf alles, miste aus und schaffe Platz.

    Bisous aus Berlin, deine Patricia
    THEVOGUEVOYAGE - by Patricia Sophie Petit

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    1. Wenn man einmal angefangen hat, kann man auch nicht wieder aufhören - kennst du das? Ich scheue mich nur immer, Dinge wegzuwerfen. In der Hinsicht muss ich einfach radikaler werden.

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