5/29/2015

King Casual

 
Wenn ihr das lest, bin ich schon auf dem Weg nach Paris. Eine Überraschung für meine Schwester zum Geburtstag. Sie hat bis dato noch keine Ahnung, wo es hin geht und ich bin mal gespannt, ob sie sich freut. Dass sie immer schon mal nach Paris wollte, weiß ich. Eigentlich kann ja nichts mehr schief gehen - oder?

Wie oft tun wir etwas, weil wir nur das Beste für unser Gegenüber im Sinn haben? Und wie oft geht das furchtbar schief? Sehr oft, jedenfalls in meinem Fall. Es ist, als wären die Menschen es nicht mehr gewohnt, etwas aus reiner Freundlichkeit zu erhalten. Sie fragen sich: Wo ist der Haken? Und tun wir, die Menschen, die einfach gerne Geben, das nicht auch? Es frustriert mich jedes Mal, wenn ich daran denke: Kleine Akte der Freundlichkeit werden nach dem versteckten Stachel durchsucht. Umsonst ist nur der Tod. 

Wir dürfen also nicht erwarten, dass sich unser Gegenüber ändert. Wir müssen bei uns anfangen. Nicht mehr den Haken suchen, sondern einfach annehmen, was uns gegeben wird. Dankbar sein. Und wenn es nun doch eine versteckte Agenda gibt, einfach damit leben. Denn nur vorsichtig sein lässt uns irgendwann genauso kalt zurück, wie die Menschen, über die wir uns immer aufregen. Wenn ein jeder das tun würde, gäbe es diese Situationen des Misstrauens und der Enttäuschung nicht mehr. Und das ist doch ein erstrebenswertes Ziel, oder?




Jeans - Bohoo
Top - H&M
T-Shirt - Primark 


Manchmal muss ich in meinem Beruf auch körperliche Arbeiten ausführen, und zwar Filmen mit einer Videokamera. Das beinhaltet auf dem Boden rumkriechen, auf Autos klettern und mich grundsätzlich so richtig schön dreckig machen. Klar, dass ich dann nicht im Kleidchen unterwegs bin. Ich will mich aber trotzdem noch richtig wohlfühlen, wenn ich mein Spiegelbild in irgendeiner Fensterscheibe erhasche.

Also werfe ich mich in feste Jeans, die auch mal dreckig werden dürfen, und ein cooles T-Shirt. Da ich meistens im Freien arbeite, ist auch die Zwiebeltechnik nicht verkehrt. Ein Top drunter, ein T-Shirt drauf und dann noch ein Cardigan und eine Jacke mit Kapuze, falls es regnet. So bin ich jederzeit gewappnet. 

Mit einem einfachen Zopf stelle ich dann noch sicher, dass mir mein Haar nicht im kritischen Moment ins Gesicht fällt. Feste Boots vervollständigen den Look, mit dem ich mich sehen lassen kann, aber trotzdem in meiner Arbeit nicht eingeschränkt bin.

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