10/26/2013

Back to the roots

Da ist er, der angekündigte Blog-Beitrag zu meinem Haar-Projekt. Ich möchte meine momentane mittelange Pracht nicht mehr färben. Nie wieder. Der Grund: Farbe, Tönung oder Bleiche können nicht gesund sein, weder für Kopfhaut noch für die Nieren. Wenn ich von euch jetzt ein: "Was für eine Erkenntnis!" mit einem starken ironischen Unterton vernehme, habt ihr natürlich recht. Neu ist diese Info nicht. Und natürlich gibt es auch schonende, natürliche Verfahren, die Farbe, mit der die Genen einen gesegnet haben, abzuändern. Aber ich bin es auch leid. Immer zum Frisör oder zur Drogerie, Geld ausgeben, doch nicht so ganz zufrieden sein, die Augenbrauen passen nicht zum Gesamtbild... Also ein für alle Mal: Ich liebte meine roten Locken. Und wenn ich an meine weißblonden Haare zurückdenke, werde ich auch diesen Look nicht bereuen. Aber jetzt gebe ich der Natur eine Chance! Los, Natur: Zeig' mir, wie ich eigentlich aussehen sollte!




Das bin ich, ca. 1987 würde ich schätzen. Ob sich diese Farbe unter den Schichten aus Schwarz, Bleiche, Braun, Bleiche, Rot, Bleiche versteckt hält? Oder werden sie so nachgedunkelt nachwachsen, dass ich jetzt eine Brünette bin? Ich hoffe, dass sich zumindest der goldige Schimmer halten wird, denn Braun war nie so meins. Wir werden sehen und ich werde berichten (aber war ich nicht ein süßer Fratz? Na? Na?).




Aber first things first. So sah ich noch gestern aus. Habe ich ganz gut weiß bekommen, oder? Ich mochte es auch seeeeeeeeeeeeeeeehr! Aber alle drei Wochen Ansatz färben, Holla die Waldfee! Mein armer Skalp brannte wie nach einer Brennessel-Kopfhautbehandlung. Also weg mit den ganzen Utensilien zur Schneekönigin-Behandlung (und als Bonus ist auf meinem Badezimmer-Regal plötzlich viel mehr Platz!) und ein letztes Mal in die Drogerie.





Da ich in der Vergangenheit immer gute Erfahrung mit dieser Marke hatte (denkt dran,  ihr falschen Rotschöpfe - Herbstgold ist DER Shit!), habe ich zu diesem Dunkelblond gegriffen. Farbe musste es noch einmal sein, denn da mein Haar so Ton-resistent ist, hätte eine Tönung vermutlich nicht gehalten. Eventuell wird es sich auch jetzt noch ziemlich auswaschen, deshalb werde ich wohl um eine Schaumtönung ab und an nicht herum kommen. Aber anders wird es nicht gehen. Denn der Grünstich lauert überall, vor allem, wenn man ein aschiges Blond über ein Weiß färbt. Ich möchte ungern mit einer auf Rotpartikeln basierenden Farbe arbeiten, denn dann hätte ich wieder das Problem mit den nicht übereinstimmenden Ansätzen. So lange das Grün nicht überwiegt und keiner mich drauf anspricht, werde ich mit einem leichten Schimmer leben können. Aber es sollte nicht zu grinchig werden und deshalb muss eine Schaumtönung her. Jemand Empfehlungen?




Ta-DA! Fertig. Ja, ich weiß, dass ich auf den Fotos wie der Tod auf Urlaub aussehe. Durch den Blitz habe ich einen starken Bette-Davis-in-Was geschah wirklich mit Baby Jane?-Vibe. Aber wenn wir das ignorieren, bin ich farbtechnisch doch sehr zufrieden. Es kommt ganz gut an meine Kindheits-Tönung heran, wobei es eventuell noch ein wenig zu hell ist. Wenn ich den Farbverlust beim Waschen mit einrechne, muss wohl tatsächlich eine weitere Tönung her. Aber erstmal ein paar Tage abwarten und Tee trinken. Sobald ich einen erwähnenswerten Ansatz habe, folgt der nächste Post zum Thema. Aber jetzt ist erstmal pflegen, pflegen, pflegen angesagt. Eine wunderbare Ausrede, um mal wieder bei Lush shoppen zu gehen!

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