7/24/2013

Flechtwerk

DE:
Außer meinem sommerlichen OotD möchte ich euch heute zwei Varianten einer luftigen Frisur präsentieren, gegen die Hitze keine Chance hat!

EN:
Coming soon!

(Goldkreolen und Goldelefantenkette von Mama, Twisted Headwrap von Claire's, Sandalen von einem kleinen Touri-Laden auf Mallorca, Basic-Top von H&M, Rock vom Flohmarkt)

Schon die Beduinen wussten, dass lange, weite, schwingende Gewänder die Hitze am besten fernhalten und die Luft sich ausladend darunter verteilt. Deshalb habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind, als ich auf dem Flohmarkt diesen wunderschönen Stufen-Leinenrock mit goldenen Verzierungen erschnapperln konnte. Nach so einem Teil habe ich mir nämlich beim letzten Shopping-Spree die Finger wund gesucht. Als hätte die Fashion-Göttin meine Gebete erhört! Hier wieder wie immer Alternativen für jeden Geldbeutel:

Tanktop + Stufenrock über 3suisses
Best Connections Stufenrock über Heine
Manoush-Maxirock über yoox

Kommen wir zu der Frisur. Im Moment ist es heiß, heiß, heiß und jede noch so kunstvoll geknetete Lockenpracht fällt ob Luftfeuchtigkeit in sich zusammen. Je dicker die Haare, desto unangenehmer wird die Hitze im Nacken und irgendwann möchte man nur noch zu Schere und Rasierer greifen und alles WEGMACHEN! WEG!!! 
Damit es nicht zu solch drastischen Maßnahmen kommen muss, könnt ihr die Frisur ausprobieren, die ihr oben sehen könnt. Dazu braucht ihr nur ein Haargummi und ein Headband. Ganz einfach. Dabei handelt es sich um einen aufliegenden französischen Zopf. Dafür teilt ihr am Oberkopf eine breite Strähne ab, die ihr dann in nochmal drei Strähnen unterteilt. Diese flechtet ihr dann, indem ihr außen jeweils immer ein wenig Haar hinzu nehmt, und zwar von oben. So entsteht ein französicher Zopf, den ihr je nach Haarlänge dann noch kräftig mit Haarspray fixieren könnt, damit sich das Haar nicht im Laufe des Tages löst. Weil meine Haare ja noch ziemlich kurz sind, haben sie oben auf dem Kopf diese Wulst gebildet, der ich ein wenig mit einem Headband beikommen konnte. Jetzt sieht es gewollt aus und gefällt mir eigentlich ganz gut. Zeitaufwand: Eine Minute.

Wem es nicht gefällt und wer ein bisschen mehr Zeit hat, kann die zweite Variante der Frisur ausprobieren.




Dafür nehmt ihr wie gehabt eine Strähne am Oberkopf, teilt sie in weitere drei Strähnen und flechtet den aufliegenden, französischen Zopf. Doch dieses Mal lasst ihr die Seitenpartien außen vor. Nehmt nur immer ein bisschen Haar außen weg, das sich in der Mitte eures Kopf befindet. Unten macht ihr den Zopf mit einem Gummi zusammen. Die Seiten steckt ihr mit Haarnadeln unter den französischen Zopf. Zuerst eine dickere Strähne von ganz oben, dann arbeitet euch immer weiter nach unten. Ich habe es mit drei dickeren Strähnen getan, aber natürlich könnt ihr die so dünn abteilen, wie ihr wollt, wenn ihr die entsprechende Anzahl Haarnadeln habt. Dann sind es eben nicht nur drei, sondern vielleicht fünf oder sogar zehn Haarsträhnen. Kommt auf eure Zeit und Geduld an. 
Damit ganz oben auf dem Kopf dieser Haarpuff nicht entsteht, habe ich die Haare dort mit einer schönen Spange nach unten gezwungen. Das passt zur Frisur und geht auch schnell. Allerdings müsst ihr für diese Frisur eben trotzdem, je nach gewünschtem Ergebnis, zwischen fünf und zehn Minunte einplanen. Und die zusätzlichen Haarspangen nicht vergessen! Was ist eigentlich eure Lieblings-Sommerfrisur?

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