5/03/2013

Madame Butterfly

Wenn ich etwas verspreche, halte ich es auch! Es ist Zeit, euch mein Schmetterlingskleid zu präsentieren. Mit allen Vor- und Nachteilen, versteht sich.



(Kleid von Dorothy Perkins, Strumpfhose und Cardigan von Gina Tricot, Schuhe von H&M, Nagellack Chubby Bubby von Lush Lacquer (Etsy), Fettvögel-Ohrringe von einem kleinen, süßen Shop in Bremen aus dem letzten Urlaub)


Das Kleid. Zuerst das Positive: Es hat diesen tollen Tierdruck, den ich so liebe (nicht nur Schmetterlinge, sondern auch kleine Käfer). Rosa kann ich normalerweise gar nicht tragen, weil ich dann wie eine Kreuzung aus Leiche und Schweinchen Babe aussehe mit meiner blassen Haut. Aber dieses hier hat genau den richtigen Farbton, so dass das nicht passiert. Ich war selbst überrascht! Nebenher: Ich vertrete nicht die Meinung, dass Rothaarige kein Rosa oder Pink tragen dürfen. 
Jetzt zum Punktabzug: Leider, leider (und die Erfahrung mache ich nicht zum ersten Mal) sind die Stoffe von Dorothy Perkins nicht der Hammer. Der hier ist zwar ziemlich dick und trägt sich angenehm, so wie Leinen, aber nach dem ersten Waschen kriegt er schon "Knüttelchen". Nicht viele, aber trotzdem ärgerlich.

Das zweite Problem, das ich mit DP habe, betrifft die Passform um den Brustkorb herum. Das Kleid ist eine UK-Größe 12, also eine deutsche 40. Trotzdem kann ich kaum einatmen. Ob in England die Frauen in meiner Größe einfach schmalere Rippen haben? Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen. Also, ich ersticke jetzt nicht, aber angenehm ist es auch nicht.

Drittes Problem, was technisch gesehen nichts mit dem Kleid zu tun hat, mich aber trotzdem richtig geärgert hat: Man kann die Sachen, die man nicht möchte, nicht mit dem begelegten Rücksendeschein zurück nach England schicken. Denn die Post kann diese Labelung nicht einscannen und so musste ich irgendwie über fünf Euro Porto zahlen. Also doppeltes Porto: Einmal hin und dann noch mal zurück. Das kann's ja nicht sein! Deswegen überlegt euch gut, was ihr bestellt, damit ihr nichts zurückschicken müsst.

Weil es noch ein bisschen kalt ist, habe ich mir einen sehr dünnen Cardigan von Gina Tricot drüber gezogen. Den habe ich auch noch mal in Beige, weil man ihn einfach mit allem tragen kann. Vorne sind die Schöße länger als das Rückenteil (ein bisschen komme ich mir vor wie Batman...). Leider sind die Ärmel ein bisschen zu kurz für mich (normale Länge für jeden anderen, aber ich möchte, dass meine Ärmel bitte bis zur Mitte des Handrückens langen). Deshalb habe ich sie hochgeschoben. Vorsicht beim Umgang: Ich bin am ersten Tag mit dem Cardigan vom Stuhl gefallen (ja, das passiert mir öfter), bin mit einem High-Heel dran hängen geblieben und habe so gleich ein riesiges Loch reingerissen. Der Tipp ist natürlich nur was für Leutchen, die so trottelig sind wie ich. Für alle anderen gilt: Holt euch einen dünnen Cardigan, ein besseres Basic kann man kaum im Schrank haben!

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